George of the Jungle (1997)
Der Hofnarr des Dschungels
von Heinz Gnehm
Mit George of the Jungle bringt Disney ein Remake der gleichnamigen Fernsehserie in die Kinos, die zwischen 1967 und 1970 im amerikanischen Fernsehen gezeigt wurde. Nach einem Flugzeugabsturz wächst das verwaiste Baby George (Brendan Fraser) unter Gorillas im Dschungel auf, lernt fliessend Englisch und das Schwingen mit Lianen (einzig mit der Landung hapert es immer wieder) und lebt in seinem Traum-Baumhaus zusammen mit seinem typisch englischen Butler, dem sprechenden Gorilla Ape (Stimme: John Cleese). Was ihm jetzt noch zu seinem Glück fehlt, ist eine menschliche Partnerin, die in der Naturforscherin Ursula Stanhope (Leslie Mann) aber bereits zu ihm unterwegs ist. Als ihr versnobter Verlobter Lyle Van de Groot (Thomas Haden Church) sie beim Angriff eines Löwen schmählich im Stich lässt, nutzt George die günstige Gelegenheit, sie aus der gefährlichen Situation zu retten und im Verlauf der folgenden Tage sachte mit ihr anzubandeln.
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«Halt! Eintritt nur mit IQ unter 50»
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Im Dschungel der Grossstadt
Sie nimmt George alsbald nach San Francisco mit, um die bevorstehende Hochzeit mit Lyle abzusagen. Ihre Eltern sind vom neuen, etwas unzivilisiert auftretenden Schwiegersohn verständlicherweise nicht sonderlich angetan und sähen lieber den Emporkömmling Lyle an ihrer Seite. Der schmachtet zurzeit aber in einem Gefängnis in Bujumbura, in das er nach einem tätlichen Angriff auf George geworfen wurde. Für zusätzliche Spannung sorgen derweil zwei skrupellose Grosswildjäger, die während der Abwesenheit von George Jagd auf seinen sprechenden Gorilla machen und damit in Las Vegas gross abkassieren wollen. Höchste Zeit also für George, sofort in den Urwald zurückzukehren und nach dem Rechten zu sehen. So treffen sich alle Akteure schon bald wieder beim Baumhaus im Dschungel, um dem längst fälligen Showdown beizuwohnen.
Von Affen und Menschen
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| Wer ist hier der Affe?
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Eine reichlich verworrene Geschichte, die uns hier serviert wird und deren zahllose Anspielungen auf Tarzan- und andere Filme sie leider auch nicht besser machen. In der Art eines billigen B-Movies dümpelt der Film in Sachen Humor in äusserst seichten Gewässern und man beginnt sich zu fragen, wer hier eigentlich wen zum Affen macht. Wenn man bedenkt, mit welchem Aufwand die Disney-Studios das Marketing für diesen Film aufgezogen haben, kann man nur darüber staunen, wie wenig der Film eigentlich hergibt. Aber vielleicht bin ich für derlei Filme schlicht und einfach schon zu alt, um sie noch lustig oder originell zu finden. Jüngere Besucher dürften an diesem Film sehr wahrscheinlich mehr Spass haben. Allerdings sollte man die synchronisierte Fassung wenn möglich vermeiden, um nicht ein Highlight des Films zu verpassen, nämlich den perfekten britischen Akzent von John Cleese, der aus dem Munde eines Gorillas einfach umwerfend tönt.
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Ein Absturz - in jeder Hinsicht...
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Kinoprogramme
Angaben zum Film
| Titel: | | George of the Jungle (1997)
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| Land: | | USA
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| Genre: | | Komödie
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| Bewertung: | |
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| Regie: | | Sam Weisman
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| Drehbuch: | | Dana Olsen Audrey Wells
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| Produktion: | | Terry Austin Jon Avnet Paula M. Endara David Hoberman Jordan Kerner
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| Koproduktion: | | Lou Arkoff
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| Ausf. Prod.: | | C. Tad Devlin
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| Kamera: | | Thomas E. Ackerman
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| Schnitt: | | Roger Bondelli Stuart H. Pappé
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| Musik: | | Marc Shaiman
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| Ausstattung: | | Stephen (I) Marsh
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| Kostüme: | | Lisa Jensen
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| Besetzung: | | Abraham Benrubi Benjamin John Cardoza Noah John Cardoza Thomas Haden Church Greg Cruttwell Brendan Fraser Pons Maar Leslie Mann Kelly Miller John Bennett Perry Richard Roundtree Afton Smith Holland Taylor Frank Welker
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| Länge: | | 91 Minuten
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| Negativ: | | 35 mm
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| Bild: | | 35 mm (Farbe)
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| Ton: | |
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| CH Verleih: | |
Buena Vista
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