Eine Serie von brutalen, offenbar von der Kreuzigung Christi inspirierten Morden versetzt ein aussergewöhnlich regnerisches L.A. in Angst und Schrecken. Zur Aufklärung der Verbrechen wird eigens ein Cop aus N.Y. eingeflogen: Jack Cole (Steven Seagal) ist aber kein gewöhnlicher Bulle. Er kommt nicht nur wie ein postmoderner buddhistischer Mönch daher, sondern verkündet seinem neuen Partner Jim Campbell (Keenen Ivory Wayans), dass Töten gegen seine Religion verstosse nachdem er wenigstens ein Dutzend Russenmafiosi mehr oder weniger zu Tode geprügelt hat.
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Steven Seagal |
Im klassischen "Ich bin gut und die sind böse"-Stil geschrieben und gedreht, vermag der Actionfilm The Glimmer Man kaum zu Begeistern: Die Geschichte ist denkbar einfach und entsprechend durchschaubar; und die Zeiten, in denen Kampfszenen oder die Flambierung eines Tanklastwagens noch beeindruckt haben, sind auch schon seit ein paar 4. Julis vorüber. Das, wie hier geschehen, simple Aneinanderreihen von Schrecksekunden schliesslich erzeugt angesichts der Kadenz an die Wand genagelter Leichen keine Spannung, sondern wirkt hochgradig abstossend.
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Für Seagal-Fans, und bitte nur für sie, ist dieser Film aus einem ganz anderen Grund ein Muss. Ihr Idol hat nämlich nicht nur wie in früheren Filmen mitproduziert und die Kampfszenen choreographiert, sondern beim Komponieren und Einspielen des Soundtracks gleich selbst in die Saiten gegriffen.
| Titel: | The Glimmer Man |
| Genre: | Actionfilm |
| Bewertung: | **. . . |
| Länge: | 91 Minuten |
| Regie: | John Gray |
| Drehbuch: | Kevin Brodbin |
| Produktion: | Steven Seagal, Julius R. Nasso, Michael Rachemil (exec) |
| Kamera: | Rick Bota |
| Musik: | Trevor Rabin, Steven Seagal |
| Besetzung: | Steven Seagal (Under Siege, Executive Decision) |
| Keenen Ivory Wayans (I'm Gonna Git You Sucka) | |
| Bob Gunton (The Shawshank Redemption, JFK) | |
| Brian Cox (Braveheart, Kiss the Girl) | |
| Verleih: | Warner Bros. |