
Quelle misère, da fordert man zuerst sowas wie bequemere Sitze, um den öden Vorgang des Einkaufswaren Einscannens erträglicher zu machen und man wird glatt entlassen. Jeanette (Ariane Ascaride) begehrt für einen Moment auf und ist in der nächsten Sekunde eine alleinerziehende Mutter ohne Job. Ihre beiden Kinder Magalie (Laëtitia Pesenti) und Malek (Miloud Nacer) wachsen ohne Vater auf, zumal beide unterschiedliche Erzeuger haben und Malek schwarz ist, ist das Gebilde von Jeannettes Familie mehr als ungewöhnlich. In einem kleinen Haus mit typischen Innenhof im Marseiller Stadtteil Estaque wohnend, umgibt sie dank ihrer Nachbarn trotz ihrer misslichen Lage ein gesunder Hauch von Menschlichkeit. Wie ein Handschuh passt da der Wachmann Marius (Gérard Meylan) hinein, der auf einer stillgelegten Zementfabrik seine Runden dreht und Jeannette beim Klau von ein paar Farbeimern erwischt. Eine Begegnung, die nicht gerade mit sehr viel zukünftigem Potential gespickt ist, aber entgegen allen Erwartungen in eine zärtliche Romanze mündet.
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| Was beim Malen so alles passiert. Marius und Jeannette kommen sich näher |

| Titel: | Marius et Jeannette (1997) | |
| Land: | Frankreich | |
| Genre: | Komödie | |
| Bewertung: | ||
| Regie: | Robert Guédiguian | |
| Drehbuch: | Robert Guédiguian Jean-Louis Milesi | |
| Produktion: | Gilles Sandoz | |
| Kamera: | Bernard Cavalié | |
| Schnitt: | Bernard Sasia | |
| Musik: | Antonio Vivaldi | |
| Kostüme: | Maitk Alonso | |
| Besetzung: | Ariane Ascaride Frédérique Bonnal Jacques Boudet Jean-Pierre Darroussin Gérard Meylan Pascale Roberts | |
| Länge: | 105 Minuten | |
| Negativ: | 35 mm | |
| Bild: | 35 mm (Farbe) | |
| CH Verleih: |
SADFI |