The Parent Trap (1998)
Das doppelte Lottchen
von Heinz Gnehm
Im Jahre 1961 wurde die berühmte Geschichte «Das doppelte Lottchen» von Erich Kästner unter dem Namen «The Parent Trap» bereits einmal von den Walt Disney Pictures verfilmt. Es war also mal wieder an der Zeit, eine neue Fassung dieser klassischen Komödie in die Kinos zu bringen, die Geschichte etwas zu entstauben und der modernen Zeit anzupassen. Obwohl ich weder das Buch gelesen, noch das Original gesehen habe und deshalb auch keine Vergleichsmöglichkeit hatte, kann die filmische Umsetzung dieser Verwechslungsgeschichte als durchaus gelungen bezeichnet werden.
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| Elizabeth James mit ihrer Tochter Annie
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Irrungen und Verwirrungen
Die beiden Mädchen Annie James und Hallie Parker (beide gespielt von Lindsay Lohan) verbringen den Sommer zufälligerweise im gleichen Sommerlager und stellen erst nach einigen Scharmützeln überrascht fest, dass sie eigentlich Zwillinge sind. Annie ist bei ihrer Mutter Elizabeth (Natasha Richardson) in London, Hallie bei ihrem Vater Nick (Dennis Quaid) im Napa Valley in Kalifornien aufgewachsen und beide hatten bisher keine Kenntnis davon, noch eine Zwillingsschwester zu haben. Sie möchten gerne den unbekannten Vater beziehungsweise die unbekannte Mutter kennenlernen und entwerfen deshalb einen waghalsigen Plan. Am Ende des Lagers reisen sie in vertauschten Rollen nach Hause zurück und versuchen, ihre Eltern wieder zusammenzubringen. Das ist leichter gesagt als getan, trägt sich doch Nick mit dem Gedanken, in Kürze die gutaussehende aber zickige Journalistin Meredith Blake (Elaine Hendrix) zu heiraten. Viel Zeit zum Handeln bleibt den Zwillingen also nicht und sie verbünden sich mit der Haushälterin Chessy (Lisa Ann Walter) und dem Butler Martin (Simon Kunz) um den Heiratsplänen von Nick doch noch eine andere Richtung zu geben. Man arrangiert ein Treffen in San Francisco, das eigentlich dazu dienen sollte, die Töchter wieder umzutauschen, von Annie und Hallie aber dazu genutzt wird, Meredith auszubooten und stattdessen Nick wieder mit Elizabeth zu vereinen. Während Chessy und Martin sich auf den ersten Blick ineinander verlieben, stellen sich die Eltern allerdings etwas schwerfälliger an und es bedarf schon einiger Tricks, um das wohlverdiente Happy-End doch noch herbeizuführen.
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Nick Parker mit seiner Tochter Hallie
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Da bleibt kein Auge trocken!
The Parent Trap ist ein typischer Familienfilm, an dem die Eltern wohl genausoviel Spass haben werden wie die Jungmannschaft. Hier stimmt eigentlich fast alles, Humor, Romantik und ein wenig Schadenfreude lassen darüber hinwegsehen, dass die Handlung mit reichlich Kitsch angereichert wurde und uns eine heile Welt vorgaukelt, die in dieser Form wohl nur noch in Walt Disney-Filmen existiert. Da müssen selbst hartgesottene Kinogänger das Taschentuch zücken und es wird einem das beruhigende Gefühl vermittelt, dass die Welt durch diesen Film zwar nicht besser geworden ist, aber so schlecht ja nun auch wieder nicht sein kann.
Kinoprogramme
Angaben zum Film
| Titel: | | The Parent Trap (1998)
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| Land: | | USA
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| Genre: | | Drama
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| Regie: | | Nancy Meyers
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| Drehbuch: | | Erich Kästner David Swift Nancy Meyers Charles Shyer
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| Produktion: | | Julie B. Crane Charles Shyer
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| Koproduktion: | | Bruce A. Block
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| Kamera: | | Dean Cundey
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| Schnitt: | | Stephen A. Rotter
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| Musik: | | Alan Silvestri
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| Ausstattung: | | Dean Tavoularis
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| Kostüme: | | Penny Rose
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| Besetzung: | | Joanna Barnes Elaine Hendrix Polly Holliday Simon Kunz Lindsay Lohan Dennis Quaid Natasha Richardson Ronnie Stevens Lisa Ann Walter Maggie Wheeler
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| Länge: | | 127 Minuten
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| Negativ: | | 35 mm
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| Bild: | | 35 mm (Farbe)
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| Ton: | | Dolby SR
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| Prod.-firma: | | Walt Disney Productions
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| CH Verleih: | |
Buena Vista
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