A Perfect Murder (1998)
Beim zweiten Anruf Mord
von Heinz Gnehm
Die Wiederverwertung alter Stoffe scheint in Hollywood zur Zeit Hochkonjunktur zu haben und A Perfect Murder macht hier keine Ausnahme. Der Film ist eine Neuauflage des Klassikers Dial M for Murder von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1954. Vielleicht lässt sich Gwyneth Paltrow nicht ganz mit Grace Kelly vergleichen, die damals die Rolle der fremdgehenden Ehefrau spielte. Der Film allerdings braucht sich vor dem Original nicht zu verstecken und hält auch dann noch einige Überraschungen bereit, wenn man die Geschichte schon kennt und weiss, was für einen Ausgang das tödliche Spiel schliesslich nehmen wird.
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| Wer passt wohl besser zu Emily, ihr Ehemann Steven...
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«This isn't happiness to see me, is it?»
Mit diesen Worten lädt Steven Taylor (Michael Douglas) seine überraschte Ehefrau Emily (Gwyneth Paltrow), die gerade zu einem Treffen mit ihrem Liebhaber David Shaw (Viggo Mortensen) unterwegs ist, zum Mittagessen ein. In dieser Dreiecksgeschichte scheint sich tatsächlich niemand so richtig auf das Erscheinen des jeweils anderen zu freuen. Stevens Geschäft steht kurz vor dem Bankrott und natürlich weiss er schon lange um die Affäre seiner Frau mit dem Künstler David. Was liegt da näher, als dem Liebhaber, der nicht nur ein Maler, sondern auch ein Heiratsschwindler ist, eine halbe Million Dollar für den Mord an Emily zu zahlen, um mit dem Erbe die Firma zu retten? Leider nimmt der perfekt geplante Mord einen etwas anderen Ausgang als erwartet und Steven sieht sich plötzlich einer völlig veränderten Situation gegenüber, in der es schnell zu handeln gilt. Jeder hat etwas zu verbergen und das Netz aus Lügen und Intrigen lässt den Polizeidetektiv Karaman (David Suchet) zuerst eine ganze Weile im dunkeln tappen.
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...oder ihr Liebhaber David?
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Ein offenes Buch
Gleich zu Beginn legt der Film alle Karten offen auf den Tisch und lässt uns einen Blick in die nicht immer ehrenhafte Motive der handelnden Personen tun. Gekonnt spielt die Handlung anschliessend mit diesem Wissensvorsprung der Zuschauer und lässt uns immer wieder zurückschrecken vor der Kaltblütigkeit, mit der hier belogen, betrogen und gemordet wird. Nachhaltig unterstrichen wird dies durch einige markante Dialoge, deren Wortlaut man nicht so schnell wieder vergisst. Hier zeigt sich Michael Douglas von seiner besten Seite und er spielt den eiskalten und berechnenden Ehemann eindrücklich und überzeugend. Ein gelungenes Remake also, wetten dass Sie nachher Ihr Braten-Thermometer mit ganz anderen Augen ansehen werden?
Kinoprogramme
Angaben zum Film
| Titel: | | A Perfect Murder (1998)
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| Land: | | USA
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| Genre: | | Thriller
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| Regie: | | Andrew Davis
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| Drehbuch: | | Patrick Smith Kelly (nach einer Vorlage von Frederick Knott)
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| Produktion: | | Anne Kopelson Arnold Kopelson Peter MacGregor-Scott Christopher Mankiewiscz
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| Koproduktion: | | Mitchell E. Dauterive Nana Greenwald
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| Ausf. Prod.: | | Stephen E. Brown
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| Kamera: | | Dariusz Wolski
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| Schnitt: | | Dov Hoenig Dennis Virkler
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| Musik: | | James Newton Howard
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| Ausstattung: | | Philip Rosenberg
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| Kostüme: | | Ellen Mirojnick
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| Besetzung: | | Michael Douglas Gwyneth Paltrow Viggo Mortensen David Suchet Sarita Choudhury Constance Towers Michael P. Moran Novella Nelson
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| Länge: | | 107 Minuten
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| Negativ: | | 35 mm
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| Bild: | | 35 mm (Farbe)
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| Ton: | | Dolby Digital
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| Prod.-firma: | | Warner Bros. Kopelson Entertainment
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| CH Verleih: | |
Warner Bros.
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